Naisho · häufige Fragen

Naisho: die Fragen, die man uns stellt

Was man braucht, wer zahlt, wer was sieht. Kurze Antworten, ohne Versprechen, die wir nicht halten können.

15 Antworten

Wer zahlt für Naisho?

Wer die Gemeinschaft verwaltet, kauft die Lizenz für die Zahl der Personen, die er braucht. Wer die App nutzt, zahlt sie ein einziges Mal. Keine Abos, keine Werbung.

Warum gibt es kein Abo für die Nutzer der App?

Weil wir keinen Dienst verkaufen, sondern Software. Den Dienst betreibt eure Gemeinschaft, auf einem eigenen Computer. Mit der Lizenz der verwaltenden Person kommen die Updates; niemand verdient an euren Daten, weil eure Daten nicht über uns laufen.

Braucht man einen Server?

Man braucht einen Computer, der eingeschaltet bleibt, auch einen alten. Darauf läuft der Outpost, das Programm, das als Telefonzentrale der Gemeinschaft dient. Man kopiert ihn und startet ihn mit einem Doppelklick. Er läuft unter Windows und Linux.

Für wie viele Personen funktioniert es?

Für eine Familie oder eine kleine Gruppe reicht ein Computer zu Hause. Für einen Verein oder ein Unternehmen mit bis zu 100 Personen lohnt sich ein eigener Mini-PC. Bei mehr als 100 Personen nutzt man mehrere Outposts. Die Höchstzahl legt die Lizenz fest.

Was passiert, wenn der Computer des Outpost ausgeht?

Die Nachrichten warten und gehen los, sobald er wieder an ist. Schaltest du ihn abends aus, kommen sie am Morgen an. Die App zeigt dir, seit wann er nicht antwortet.

Und wenn der Computer kaputtgeht?

Wenn du ein Backup des Outpost gemacht hast, zum Beispiel auf einem USB-Stick, richtest du ihn auf einem anderen Computer wieder ein, und niemand muss neu eingeladen werden. Ohne Backup muss man die Gemeinschaft neu anlegen und alle neu einladen.

Wer kann meine Nachrichten lesen?

Nur wer sie empfängt. Wer die Gemeinschaft verwaltet, sieht, wer dabei ist, wer wem wann schreibt, aber nicht, was ihr euch schreibt. Die Videomeetings im Unternehmen sind die Ausnahme: Sie laufen über den Computer des Unternehmens, der sie sieht. GiBSeS sieht nichts.

Sieht die Person, die die Gruppe verwaltet, meine Nachrichten?

Nein. Nachrichten, Fotos, Sprachnachrichten und Dateien öffnen sich nur auf dem Handy der Empfänger. Wer verwaltet, sieht das, was ein Gruppenadmin sieht: wer dabei ist, in welchen Räumen, wer wem schreibt und wann man sich verbindet. Nicht, was ihr euch schreibt.

Kann GiBSeS die Chats lesen oder an jemanden herausgeben?

Nein. Wir haben keine Server, keine Konten und keine Kopien eurer Daten, und die App kontaktiert uns nie. Wir haben eure Nachrichten nicht, also können wir sie weder lesen noch herausgeben.

Auf welchen Geräten funktioniert es?

Im Web, auf Android, iPhone, Windows, Linux und Mac. Du kannst mit derselben App mehreren Gemeinschaften angehören, und jede kennt dich getrennt.

Bekomme ich Benachrichtigungen wie bei WhatsApp?

Nicht auf die gleiche Weise, und das ist Absicht. Bei den üblichen Apps laufen die Benachrichtigungen über Google und Apple, die so wissen, wann dir jemand schreibt. Naisho vermeidet das: Du kannst auf Benachrichtigungen verzichten oder die App in regelmäßigen Abständen nach neuen Nachrichten sehen lassen, von einer Viertelstunde bis zu vier Stunden. Bei geöffneter App kommen die Nachrichten sofort an.

Kann man Videoanrufe machen?

Sprachanrufe ja, für alle, bis zu etwa 10 Personen. Die Videomeetings sind für Unternehmen gedacht und haben zwei Modi. „Geschützt“ läuft innerhalb des Naisho-Netzes: einfacheres Bild, und niemand sieht, von wo du dich verbindest. „Hohe Qualität“ liefert ein besseres Bild, und wer teilnimmt, wird nur für deine Gemeinschaft erkennbar. In beiden Fällen läuft das Video über den Computer des Unternehmens, der es sieht.

Wie hole ich meine Gruppe von WhatsApp zu Naisho?

Wer die Gruppe verwaltet, startet den Outpost und erstellt die Einladungen. Am besten zeigt man den QR-Code persönlich, beim nächsten Essen oder Treffen; alternativ schickt man einen Link, der nur einmal gilt. Alle laden die App herunter, scannen den QR-Code und wählen, wie sie erscheinen. Die alten Chats bleiben, wo sie sind.

Verliere ich alles, wenn ich das Handy verliere?

Nicht, wenn du ein Backup gemacht hast. Es ist eine mit deinem Passwort geschützte Datei, die du auf einem USB-Stick oder in einem Ordner speichern kannst, auch automatisch. Sie enthält Kontakte und den Text der Chats; Fotos und Dateien nicht. Nachrichten, die nach dem letzten Backup angekommen sind, lassen sich nicht wiederherstellen.

Macht mich Naisho anonym?

Nein, und misstraue allen, die dir das versprechen. Naisho hält verschlossen, was du schreibst, und verrät nicht, von wo du dich verbindest. Aber wer die Gemeinschaft verwaltet, weiß, wer du bist, weil er dich eingeladen hat, und sieht, wann du dich verbindest. Und jede Nachricht trägt deine Signatur: Wer sie empfängt, kann beweisen, dass du sie geschrieben hast.

Dieser Inhalt dient der Information und stellt keine Rechtsberatung dar.

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